Die erste Fassung der LORA-Geschichte - im Design der damaligen Webseite von LORA München.
Michael Lucan im Produktionsstudio in der Gravelottestraße 6 (2004)
Foto: Gerd Friedl
LORA München ist ein lokaler Hörfunksender in München und hat sich von Anfang an als Alternative zu privatem Dudelfunk (auch gern "Kommerzfunk" genannt) und öffentlich-rechtlichen Sendern verstanden.
Bis heute gilt: LORA München ist ein Freies Radio für München und zwar in der Form eines unabhängigen, demokratischen
und nichtkommerziellen Bürgerradios.
LORA München sieht sich als "wichtige Plattform für bürgerschaftliches Engagement. Das Themenspektrum reicht
von Wirtschaft und Soziales über Ökologie und Kultur bis hin zu multikulturellem Miteinander",
vgl. LORA München: Über uns.
Hier findet sich ein kurzer Artikel aus dem Jahr 1987 über LORA München: Flusslandschaft 1987 - Alternative Medien.
Der Text stammt aus dem Münchner Stadtboten - politischer Rundbrief für München - vom 15. Februar 1987 [bei http://protest-muenchen.sub-bavaria.de].
Letzteres ist ein Projekt von Günther Gerstenberg im Auftrag des Münchner Kulturreferats. Günther Gerstenberg war 1993 und 1994 regelmäßig mit Beiträgen im LORA-Magazin zu hören. Er hat auch sonst
Spuren bei LORA hinerlassen.
Ich selbst war von Januar 1987 bis ins Jahr 2017 (und dann wieder vorübergehend im Jahr 2024) bei LORA aktiv. Ich bin damals, im Januar 1987, kurz nach Gründung des Projekts durch Harald Bischoff, Eckhard Thiel
und einige weitere Personen über eine Zeitungsanzeige zu LORA gestoßen.
Ich war bei den wöchentlichen Treffen der Initiative im Infoladen in der Breisacher Straße (später in anderen Räumlichkeiten) und den anschließenden
Kneipenbesuchen genau so dabei, wie - als Sprecher - bei Produktionen kleiner Beiträge in einem kleinen Tonstudio, das Eckhard Thiel in den Räumen seiner Elektrotechnik-Firma in der Belfortstraße
eingerichtet hatte.
Dieses Studio wurde dann nicht mehr lange genutzt, denn LORA durfte ab dem Sommer 1987 den Keller der B.O.A. Videofilmkunst GmbH als Versammlungsort nutzen und sich dort ein Tonstudio einrichten, bis man sich nach wenigen Jahren zerstritt. Dort entstand auch meine erste - unvollendete - Sendung über den Zwangsmaßnahmenkatalog der Bayerischen Staatsregierung zu AIDS. Das Originaltonband ist verschollen, aber viele Jahre später fand sich eine Demo-Cassette von LORA München aus dieser Zeit, die eine Kopie meiner Sendung enthält.
Über mehr als 10 Jahre war ich auch Gesellschafter der LORA-Programmanbieter GmbH (mit einem Anteil von 4%).
Im Jahr 2014 habe ich mich entschieden, meinen Geschäftsanteil an die Basis abzugeben, ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Sender seinen Macher:innen in die Hand zu geben.
Seit Ende 2024 bin ich zwar weiterhin Mitglied des LORA-Fördervereins, arbeite aber nicht mehr im Sendebetrieb von LORA München mit.
Und überhaupt ist diese LORA-Geschichte - entstanden ursprünglich mit dem Plazet der Geschäftsführung von LORA München (Eberhard Efinger u.a.) - nunmehr meine, mithin also Michael Lucan's LORA-Geschichte.
Die Veröffentlichung der zweiten Fassung ist mir wegen notwendiger inhaltlicher und technischer Anpassungen - vorläufig nicht möglich, wird aber bei Gelegenheit erfolgen.
Die erste Fassung der LORA-Geschichte - im Design der damaligen Webseite von LORA München.
Die zweite Fassung der LORA-Geschichte entstand 2015. Inhaltlich erweitert und neu gestaltet. Sie umfasst auch die Inhalte der ersten Fassung.