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Mi­cha­el Lucan

    10 Jahre LORA München: Begrüßung beim LORA-Fest

    07.10.2003 - Michael Lucan       ·         Impressum für die Seiten zur LORA-Geschichte

    Begrüßung beim LORA-Fest

    Samstag, 4.10.2003
    EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80

    Eva Schmidt und Stefan Dünnwald:
    Nachtrag 2023:
    Eva Schmidt - Journalistin, Sprecherin, Sprachtherapeutin
    Radio München/Radio München: Über uns
    Facebook: Stephan Dünnwald

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    Eva: Hallo und herzlich willkommen zu fünf Stunden Programm bei LORA München, heute im EineWeltHaus.

    Heute, zu unserem 10-jährigen Jubiläum, können Sie LORA mal sehen, Sie können unsere Mitarbeiter kennen lernen. Und wir wünschen uns, dass Sie mit uns feiern. Und wir können endlich mal Sie sehen: Unsere Hörer. Schön, dass Sie gekommen sind.

    Stephan: Wir haben jetzt schon relativ viele ... also, ich hab' beim Eingang schon sehr viele bekannte Gesichter gesehen. Aber immerhin auch'n paar Leute, die mir nicht bekannt sind. Das heißt: Ich kenne noch nicht jeden LORA-Hörer persönlich. Ich möchte alle begrüßen, alle die ich kenne, alle die ich nicht kenne. Und vor allen Dingen all diejenigen, die uns in der letzten Zeit durch ehrenamtliches Engagement, durch Mitarbeit, durch politisches Strippenziehen, durch Spenden und sonstige Aktivitäten unterstützt haben. Vielen Dank. Herzlich willkommen!

    Eva: Der Herr neben mir ist übrigens Stephan Dünnwald, Redakteur und der größere der beiden Geschäftsführer bei LORA.

    Stephan: Der Längere. Neben mir ist Eva Schmidt, Redakteurin, Sprecherin und Vorsitzende des Fördervereins LORA.

    "10 Jahre LORA" - ich muss immer wieder auf mein Spickblatt gucken, ich hab' soviel Bons verkauft gerade, dass ich nicht mehr Zeit hatte, mir das auswendig zu lernen. "10 Jahre LORA", ich weiß nicht, was das für Euch heißt, für Sie heißt. Für uns heißt das unendlich viele lange Nächte, Tage an Bandmaschinen, Minidisk-Geräten und PCs.

    Eva: Und es hieß auch: Viele Diskussionen um das LORA-Profil. Das heißt, um Sendeinhalte, um Sendethemen. Und die Diskussionen um die Sauberkeit in der Küche waren etwa genau so lang.

    Stetige Themen waren auch: Wer füllt die Druckerpatronen nach und wer holt sich die schwarzen Finger? Wer besorgt das Schmierpapier, um die Moderationen ausdrucken zu können?

    Eva: Und die Streitigkeiten darüber, wer was wann zu entscheiden hat. Und die viel entscheidendere Frage dann, wer diese Entscheidungen im Radioalltag dann auch umsetzt.

    Stephan: Nach diesen Diskussionen gab es dann immer viel Bier, viel Pizza im Tiroler Stüberl.

    Eva: 10 Jahre LORA. Das heißt vor allen Dingen aber 10 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit. Eine lange Reihe von Leuten, die mitgearbeitet haben, die ihre Zeit, ihre Kompetenz, ihre Fähigkeiten bei LORA investiert haben, und die LORA sind, die LORA machen. Das sind zur Zeit immer noch rund 150 Leute, die - mehr oder weniger - für LORA konstant arbeiten und sich engagieren. Und ohne diese Leute, die bei LORA arbeiten, gäb' es LORA nicht. Diese Leute sind LORA. Herzlichen Dank für diese Arbeit.

    10 Jahre LORA heißt auf der anderen Seite aber auch 10 Jahre lang die Freiheit zu haben, immer und immer wieder unbequeme Fragen zu stellen und unbequeme Themen aufzugreifen.

    Stephan: 10 Jahre LORA heißt auch, 10 Jahre Hörerinnen und Hörer, die das manchmal unkonventionell gestaltete oder präsentierte Programm dann doch goutiert haben. Manchmal so sehr Gefallen daran gefunden haben, dass sie Fördermitglieder geworden sind bei LORA oder LORA sonst wie unterstützt haben. Finanziell - was sehr wichtig ist, weil wir ohne Kohle einfach nicht auskommen.

    Eva Schmidt und Stephan Dünnwald (2003-93-lora-08.jpg)
    Eva Schmidt und Stephan Dünnwald

    Eva: A propos Kohle: Sie haben bestimmt alle schon gesehen - diese kleinen bunten Röllchen, die man hier für einen Euro erwerben kann. Diese Lose sind für eine wunderbare Tombola. Wir haben ganz tolle Preise bekommen, auch ideelle Preise, die man dann für einen Euro gewinnen kann. Zum Beispiel eine Delfin-Patenschaft, was ich ganz toll finde. Und diese Tombola wird nachher die Kollegin Ursula Nisser durchführen. Und ich bitte Sie einfach darum, diese Lose zu kaufen. Denn der Gewinn kommt einem guten Zweck zugute: Wie Sie merken, LORA ist immer angewiesen auf eine gute Technik und wir haben uns geeinigt, wir werden ein Minidisk-Gerät anschaffen, soweit das Geld ausreicht.

    Stephan: Und jedes Los gewinnt! Außerdem steht da draußen irgendwo noch 'ne Spendenbox. Also wer mit mehr Geld hergekommen ist, als er heute abend ausgeben kann, der kann die Reste dort abgeben.

    Eva: So, stellvertretend für die vielen, vielen helfenden Hände die diesen Abend heute ermöglicht haben, nenne ich drei Frauen, die viele, viele Stunden investiert haben um diesen Abend zu organisieren: das sind Ulla Menke, Liv Dienstbach und Beate Hüttl.

    Und gleich anschließend Dank auch dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die hier als Mitorganisatoren auftreten und de facto uns einen Batzen Geld zur Verfügung gestellt haben, ohne den wir das hier natürlich auch nicht auf die Beine hätten stellen können.

    Herzlichen Dank an alle!