Sendevorbereitungen
LORA sollte ab April 1993 senden dürfen, LORA hatte sich darauf vorbereitet und unter anderem auch Studioräume in Schwabing angemietet. Das hatte nicht geklappt, die Zulassung für LORA war rechtsfehlerhaft.
Der Studiokeller muss wieder aufgegeben werden. Zwar hätten die monatlich ca. 500 DM an Miete bis zum tatsächlichen Sendebeginn gestundet werden können. Eine andere Idee ist, die Räume vorübergehend als Übungsräume an Musiker zu vermieten. Aber Anfang Mai wird endgültig beschlossen, alle unnötigen Kosten zu vermeiden: LORA kann dann ohne Probleme aus dem Mietvertrag herauskommen.
Bereits kurz vorher wird ein Büro in der Pariser Straße 7 eingerichtet, dass täglich besetzt ist und in dem nun Schulungen, Seminare usw. stattfinden.
Zu dieser Zeit gibt es auch noch ein Option für Räume in der Elisabethstraße 44, die als Studioräume in Frage kommen.
Es findet nun an jedem Montag die 'Radiowerkstatt' statt, in der Probesendungen gemacht und kritisert werden und die LORA für eine positive Publicity nutzen will.
In dieser Zeit werden auch die "Grundsätze für die Zusammenarbeit bei LORA" immer wieder diskutiert und bearbeitet und schließlich verabschiedet, auch das "Redaktionsstatut LORA München" wird verabschiedet. Die LORA-Struktur wird weiter entwickelt und die Aufgaben der verschiedenen Organe endgültig festgelegt.
Der Programmausschuss trifft außerdem einige allgemeine Grundsatzentscheidungen sowie Richtlinien für das Ausländerprogramm, für das später der Name "Inländerradio" gefunden wird.
Letzte Aktualisierung: 21.10.2009 17:37
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